{"id":360,"date":"2022-03-17T17:45:28","date_gmt":"2022-03-17T16:45:28","guid":{"rendered":"https:\/\/tillschrader.com\/blog\/?p=360"},"modified":"2022-03-18T16:46:56","modified_gmt":"2022-03-18T15:46:56","slug":"hilfslieferung-von-berlin-nach-przemysl","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tillschrader.com\/blog\/2022\/03\/17\/hilfslieferung-von-berlin-nach-przemysl\/","title":{"rendered":"Hilfslieferung von Berlin nach Przemy\u015bl"},"content":{"rendered":"\n<p>Ich  beschreibe in diesem Artikel, wie es sich, vor allem emotional, f\u00fcr mich angef\u00fchlt hat diese Fahrt zu machen. Die n\u00e4chste Hilfslieferung steht schon kurz bevor und ich freue mich, dass wir so schnell so viele Spenden gesammelt haben. Vor allem Salome arbeitet unerm\u00fcdlich spenden zu sammeln und auch alle anderen, die ich in diesem Post nur kurz nenne, bringen einen gro\u00dfen Einsatz ein.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<pre class=\"wp-block-code\"><code><strong>Wir haben wegen einiger Probleme mit Gofundme eine neue Kampagne auf Betterplace eingerichtet.\n<a href=\"https:\/\/www.betterplace.me\/generator-isomatten-und-schlafsaecke-fuer-die-ukraine\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-amber-color\">Ihr k\u00f6nnt uns hier unterst\u00fctzen: <\/mark>https:\/\/www.betterplace.me\/generator-isomatten-und-schlafsaecke-fuer-die-ukraine<\/a><\/strong><\/code><\/pre>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Mein pers\u00f6nliches Motiv mich f\u00fcr die Ukrainer*innen einzusetzen, ist neben dem uns\u00e4glichen Leid vor allem meine enge Verbindung zur Ukraine, die ich bereits zweimal beruflich besucht habe und mit der mich viele Freundschaften verbinden.  <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tag 0 &#8211; Aufbruch<\/h2>\n\n\n\n<p>Und pl\u00f6tzlich geht alles ganz schnell. Gestern kam der lang erwartete Anruf von unserem Arbeitskollegen, dass seine Familie Donnerstag (heute fr\u00fch) mit ihrem eigenen Auto den langen Weg Richtung Polen antritt. Etwa 1000&nbsp;km in einem Land, indem jeder Meter sich gerade unsicher anf\u00fchlt. Mein Kollege kann selbst nicht mitkommen, er wird in seiner Heimatstadt Dnipro, einer Stadt im S\u00fcdosten der Ukraine bleiben. M\u00e4nner d\u00fcrfen nicht ausreisen. So schickt er seine Frau und seine Schwester zusammen mit seinen drei Kindern alleine auf die ungewisse Fahrt. Der Anruf ber\u00fchrt mich sehr, ich sp\u00fcre seine Sorge und Hoffnung, dass alles gut geht: &#8222;ich schulde dir mein Leben&#8220;. Ich sage, dass er dasselbe auch f\u00fcr mich tun w\u00fcrde und dass er auf sich aufpassen soll. Ein dicker Klo\u00df steckt in meinem Hals.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann rufe ich direkt Petra an, die sich vor Tagen schon bereiterkl\u00e4rt, hat, ihren gerade gekauften, geliebten, alten Segelbus f\u00fcr die Fahrt zu leihen. Salome stellt mit Hochdruck die Hilfslieferung f\u00fcr die Hinfahrt zusammen. Sie hat bereits von Freunden und Verwandten aus der Schweiz Spenden in H\u00f6he von 2000 Euro gesammelt und kauft nun gef\u00fchlt alle Isomatten und Schlafs\u00e4cke Berlins auf. Ich hole sie aus den Gropius Passagen ab. Es gibt aufgrund des Kriegs in Polen so gut wie keine Isomatten mehr und auch in Berlin sind sie mittlerweile fast immer vergriffen. Wir fahren weiter zum Alex, wo noch welche zu haben sind. Mein Freund und Gesch\u00e4ftspartner David hat in unter einem Tag Spenden gesammelt, weitere 1000 Euro f\u00fcr die Fahrt, \u00dcbernachtungen und Verpflegung. Nachdem klar wurde, dass die Familie mit ihrem eigenen Auto f\u00e4hrt, haben wir beschlossen, auf dem R\u00fcckweg andere Ukrainer*innen mitzunehmen. Gleichzeitig zur Organisation der Fahrt und der Spenden, stehen wir in Kontakt mit Linn, deren Mutter sich bereit erkl\u00e4rt hat, Wohnungen und Zimmer f\u00fcr die Neuank\u00f6mmlinge bereitzustellen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-jetpack-slideshow aligncenter\" data-effect=\"slide\"><div class=\"wp-block-jetpack-slideshow_container swiper-container\"><ul class=\"wp-block-jetpack-slideshow_swiper-wrapper swiper-wrapper\"><li class=\"wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"619\" alt=\"\" class=\"wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-368\" data-id=\"368\" src=\"https:\/\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/helpingbus.png\" srcset=\"https:\/\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/helpingbus.png 1000w, https:\/\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/helpingbus.png 300w, https:\/\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/helpingbus.png 768w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/figure><\/li><li class=\"wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"584\" height=\"359\" alt=\"\" class=\"wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-387\" data-id=\"387\" src=\"https:\/\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/map.png\" srcset=\"https:\/\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/map.png 584w, https:\/\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/map.png 300w\" sizes=\"(max-width: 584px) 100vw, 584px\" \/><\/figure><\/li><\/ul><a class=\"wp-block-jetpack-slideshow_button-prev swiper-button-prev swiper-button-white\" role=\"button\"><\/a><a class=\"wp-block-jetpack-slideshow_button-next swiper-button-next swiper-button-white\" role=\"button\"><\/a><a aria-label=\"Pause Slideshow\" class=\"wp-block-jetpack-slideshow_button-pause\" role=\"button\"><\/a><div class=\"wp-block-jetpack-slideshow_pagination swiper-pagination swiper-pagination-white\"><\/div><\/div><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tag 1 &#8211; Aus Berlin, mit Liebe &#8211; nach Breslau<\/h2>\n\n\n\n<p>Nach einer sehr unruhigen Nacht mit gemischten Gef\u00fchlen, irgendwas zwischen Anspannung, Sorge, aber auch Vorfreude, dass ich endlich los und etwas tun kann, nachdem ich so lange gewartet habe, ist es so weit. Wir packen die Kisten, Salome beschriftet sie auf Englisch und Ukrainisch. F\u00fcr die Schlafs\u00e4cke hat sie blaue und gelbe Ostereier gekauft, die wir zusammen mit einem Zettelchen mit der Aufschrift: &#8222;Vy v nashykh dumkakh. Z Berlina z lyubov&#8217;yu.&#8220; (Wir denken an euch, aus Berlin, mit Liebe) in die Schlafs\u00e4cke stecken. Um 14:45 Uhr geht&#8217;s los. Die Hinfahrt ist entspannt, ich freunde mich immer mehr mit dem sch\u00f6nen Bus von Petras Segelverein an, sogar der erste Gang geht mittlerweile geschmeidig rein. Es f\u00fchlt sich an wie ein Roadtrip, herrliches Wetter.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:100%\">\n<div class=\"wp-block-jetpack-tiled-gallery aligncenter is-style-rectangular\"><div class=\"tiled-gallery__gallery\"><div class=\"tiled-gallery__row\"><div class=\"tiled-gallery__col\" style=\"flex-basis:65.16905%\"><figure class=\"tiled-gallery__item\"><img decoding=\"async\" srcset=\"https:\/\/i1.wp.com\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/salome_eastereggs.png?strip=info&#038;w=600&#038;ssl=1 600w,https:\/\/i1.wp.com\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/salome_eastereggs.png?strip=info&#038;w=900&#038;ssl=1 900w,https:\/\/i1.wp.com\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/salome_eastereggs.png?strip=info&#038;w=1000&#038;ssl=1 1000w\" alt=\"\" data-height=\"697\" data-id=\"365\" data-link=\"https:\/\/tillschrader.com\/blog\/?attachment_id=365\" data-url=\"https:\/\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/salome_eastereggs.png\" data-width=\"1000\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/salome_eastereggs.png?ssl=1\" data-amp-layout=\"responsive\"\/><\/figure><\/div><div class=\"tiled-gallery__col\" style=\"flex-basis:34.83095%\"><figure class=\"tiled-gallery__item\"><img decoding=\"async\" srcset=\"https:\/\/i2.wp.com\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/sleeping-bags.png?strip=info&#038;w=600&#038;ssl=1 600w,https:\/\/i2.wp.com\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/sleeping-bags.png?strip=info&#038;w=900&#038;ssl=1 900w,https:\/\/i2.wp.com\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/sleeping-bags.png?strip=info&#038;w=1000&#038;ssl=1 1000w\" alt=\"\" data-height=\"688\" data-id=\"374\" data-link=\"https:\/\/tillschrader.com\/blog\/?attachment_id=374\" data-url=\"https:\/\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/sleeping-bags.png\" data-width=\"1000\" src=\"https:\/\/i2.wp.com\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/sleeping-bags.png?ssl=1\" data-amp-layout=\"responsive\"\/><\/figure><figure class=\"tiled-gallery__item\"><img decoding=\"async\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/departure-till-salome-1.png?strip=info&#038;w=600&#038;ssl=1 600w,https:\/\/i0.wp.com\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/departure-till-salome-1.png?strip=info&#038;w=900&#038;ssl=1 900w,https:\/\/i0.wp.com\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/departure-till-salome-1.png?strip=info&#038;w=1000&#038;ssl=1 1000w\" alt=\"\" data-height=\"609\" data-id=\"363\" data-link=\"https:\/\/tillschrader.com\/blog\/?attachment_id=363\" data-url=\"https:\/\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/departure-till-salome-1.png\" data-width=\"1000\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/departure-till-salome-1.png?ssl=1\" data-amp-layout=\"responsive\"\/><\/figure><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Ich denke zur\u00fcck an die Frage von David vor etwa einer Woche, ob ich jemanden kenne, der die Familie von unserem Kollegen von der Grenze abholen k\u00f6nnte. Mein Sabbatical hatte gerade begonnen und ich f\u00fchlte mich angespannt und ohnm\u00e4chtig aufgrund der vielen schlimmen Nachrichten. Ich dachte sofort: ja, ich!<br>Danach hat sich alles nur so ergeben, bei einem Telefonat zu meiner Buchhaltung mit Linn erw\u00e4hne ich, dass ich eine Familie abhole. Sie bietet direkt Unterst\u00fctzung an: &#8222;Es gibt Platz f\u00fcr 7&#8220;. Als klar wird, dass die Familie mit ihrem eigenen Auto kommen, da es sonst keine Ausreisem\u00f6glichkeiten gibt, rufe ich nochmal an.: &#8222;Gehen auch 11 Leute?&#8220;, &#8222;Na klar, dann halt 11&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Fahrt geht erstmal bis Breslau, etwas weniger als die H\u00e4lfte der Strecke. Die Stra\u00dfen sind frei, immer wieder begegnen mir andere Vans mit Ukrainefahnen aus allen L\u00e4ndern Europas. Ich komme gegen 20:00 Uhr an. Die schwierige Nacht und die lange Fahrt in den Knochen entscheide ich in Breslau zu bleiben und dann am n\u00e4chsten Tag fr\u00fch zu starten. Ich esse leckere gebackene Pierogi in einem Restaurant, indem jede Kellnerin und jeder Kellner ein Ukraineabzeichen anstecken hat. Auch sonst ist in Breslau kaum ein Restaurant ohne Fahne, sogar an jeder Tram baumelt eine.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tag 2 &#8211; Ankunft am Ankunftscenter<\/h2>\n\n\n\n<p>Ich stehe f\u00fcr meine Verh\u00e4ltnisse fr\u00fch auf, meditiere kurz, fr\u00fchst\u00fccke viel (wer wei\u00df, wann es wieder was gibt) und hole den Bus von einem kleinen bewachten Parkplatz in der N\u00e4he ab. Der liebe, alte Parkw\u00e4chter, der offenbar die ganze Nacht aufgepasst hat, winkt mir zum Abschied zu. Die Stra\u00dfen sind heute etwas voller, LKWs mit &#8222;No War&#8220; &#8211; Schriftz\u00fcgen, private Kleinbusse und Reisebusse wechseln sich ab. Auf den Infotafeln der modernen Autobahnen sind Ukrainefahnen zu sehen und Informationen zu Hilfshotlines. Mit jedem Kilometer steigt meine Anspannung, was wird mich wohl in dem Grenzort mit dem schwierigen Namen Pzremysil erwarten? Ich habe geh\u00f6rt von gro\u00dfen Staus, Versorgungsengp\u00e4ssen ( &#8222;es gibt kein Benzin oder essen, nimm soviel du kannst mit&#8220;), von Kindern, die alleine ohne ihre Eltern gestrandet sein sollen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-jetpack-slideshow aligncenter\" data-effect=\"slide\"><div class=\"wp-block-jetpack-slideshow_container swiper-container\"><ul class=\"wp-block-jetpack-slideshow_swiper-wrapper swiper-wrapper\"><li class=\"wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"502\" alt=\"\" class=\"wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-370\" data-id=\"370\" src=\"https:\/\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/przemysl.png\" srcset=\"https:\/\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/przemysl.png 800w, https:\/\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/przemysl.png 300w, https:\/\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/przemysl.png 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure><\/li><li class=\"wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"593\" alt=\"\" class=\"wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-369\" data-id=\"369\" src=\"https:\/\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/ourdonations.png\" srcset=\"https:\/\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/ourdonations.png 1000w, https:\/\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/ourdonations.png 300w, https:\/\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/ourdonations.png 768w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/figure><\/li><li class=\"wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"738\" height=\"1000\" alt=\"\" class=\"wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-372\" data-id=\"372\" src=\"https:\/\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/trucktolviv.png\" srcset=\"https:\/\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/trucktolviv.png 738w, https:\/\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/trucktolviv.png 221w\" sizes=\"(max-width: 738px) 100vw, 738px\" \/><\/figure><\/li><\/ul><a class=\"wp-block-jetpack-slideshow_button-prev swiper-button-prev swiper-button-white\" role=\"button\"><\/a><a class=\"wp-block-jetpack-slideshow_button-next swiper-button-next swiper-button-white\" role=\"button\"><\/a><a aria-label=\"Pause Slideshow\" class=\"wp-block-jetpack-slideshow_button-pause\" role=\"button\"><\/a><div class=\"wp-block-jetpack-slideshow_pagination swiper-pagination swiper-pagination-white\"><\/div><\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Nachmittags gegen 14 Uhr komme ich an die Abfahrt von Przemy\u015bl, ein gro\u00dfes Schild mit zwei gl\u00fccklichen Touris mit Kameras und Wanderrucksack wirbt f\u00fcr die Touristenregion mit ihren Sehensw\u00fcrdigkeiten. Ich fahre an einem riesigen Feld mit einer Halle vorbei, wo ganz viele Autos stehen und ein gro\u00dfes Durcheinander herrscht. Rauch steigt auf. Ich traue mich nicht hinzusehen und bin froh, als ich vorbei bin und in einen kleinen Sandweg einbiege und vor einem Bauhof geleitet werde. Es herrscht hektisches Treiben, viele Leute stehen vor ein paar gro\u00dfen LKWs. Ein junger Mann steht am Tor und fragt mich, wo ich herkomme und zu welcher Organisation ich geh\u00f6re. Ich sage den Namen unserer Verbindungsperson in der Ukraine, aber er wei\u00df nicht Bescheid. Sein Vater, der Inhaber des Bauhofs kommt herbeigeeilt. Auch er hat nichts geh\u00f6rt. Hektisch rufe ich Salome an, die am Telefon zu erkl\u00e4ren versucht, aber auch ohne gro\u00dfen Erfolg. Ich werde an eine Freiwillige verwiesen, die Deutsch spricht und damit auch die gefragteste Person auf dem Hof ist &#8211; die meisten Lieferungen kommen hier anscheinend aus Deutschland. Ich parke den Bus und finde sie eine halbe Stunde nicht wieder. Mein Versuch, mich an die Namen zu erinnern, die mir Salome als Kontaktpersonen genannt hat, schl\u00e4gt leider wegen meines schlechten Namensged\u00e4chtnis und der Aufregung fehl. Also nochmal Salome anrufen. Die Freiwillige sagt, sie haben gerade keine Lieferkapazit\u00e4ten und schickt mich an einen anderen Ort in der N\u00e4he.<\/p>\n\n\n\n<p>Erst hier wird mir bewusst, dass die Fahrt von der Grenze in die Ukraine so ein schwieriges Nadel\u00f6hr ist. Truckfahrer ist immer noch ein sehr m\u00e4nnlich dominierter Beruf und M\u00e4nner d\u00fcrfen nicht ausreisen, solange sie unter 60 sind. Also muss die ganze Fracht von ein paar alten Fahrern und den wenigen freiwilligen Fahrerinnen bis Lviv gebracht werden. Am anderen Lager sage ich, wer mich geschickt hat, eine Julia, kann mich aber nicht an den Nachnamen erinnern. Ich soll 20 Minuten warten. Also warte ich. Nach einer halben Stunde frage ich nochmal nach. Da kommt gerade eine Freiwillige auf den Hof. Sie hei\u00dft auch Julia, ist aber nicht die, die ich am anderen Hof getroffen habe. Sie nimmt sich trotzdem meiner an, wir telefonieren wieder mit der schon sehr ersch\u00f6pften Salome, meinem Telefonjoker. Salome gibt uns die Nummer der Organisatorin in der Ukraine. Die neue Julia f\u00e4hrt mit mir mit zu einem anderen Lager, auf der Fahrt merke ich, dass es das erste Lager ist und erz\u00e4hlt, dass sie aus der Ukraine kommt, selbst vor ein paar Tagen gefl\u00fcchtet ist und nun \u00fcberlegt, l\u00e4ngerfristig als Freiwillige zu arbeiten. Sie ist ziemlich fertig, wollte nach vielen Tagen mal einen freien Tag machen, aber es geht nicht. Sie wurde wieder gerufen und erz\u00e4hlt mir, dass jetzt so viele Zivilisten wie m\u00f6glich fliehen sollten, damit die Soldaten sich auf das K\u00e4mpfen konzentrieren k\u00f6nnen und nicht noch Zivilisten retten m\u00fcssen. Es klingt logisch und doch auch so traurig. Zur\u00fcck im ersten Lager, kl\u00e4rt Julia alles und ich werde gebeten meine Fracht auf eine Palette auszuladen. Ein leerer LKW steht bereit, wenn ich m\u00f6chte, kann ich noch eine Stunde warten um mit einzuladen, die Fracht erreicht noch heute Abend Lviv.<\/p>\n\n\n\n<p>Salome r\u00e4t mit, an die Grenze zu fahren und dort zu fragen, wer mitkommen will. Es wird schon langsam dunkel. Wieder fahre ich an dem gruseligen, vollen Platz vorbei. Nach 15 Minuten gibt es eine Stra\u00dfensperre. Ich frage den Polizisten und er erkl\u00e4rt mir, dass ich nur an die Grenze darf, wenn ich schon konkrete, mir bekannte Personen habe, die dort auf mich warten. Alle, die niemanden haben, werden in ein gro\u00dfes Ankunftscenter geleitet. &#8222;Werde ich denn dort jemanden finden?&#8220;, frage ich ihn. &#8222;Es warten immer so 5000 Leute!&#8220;. Das ist der Moment, wo mir die Tr\u00e4nen in die Augen schie\u00dfen. 5000 Leute, und ich kann nur 7 mitnehmen. Langsam fahre ich zur\u00fcck und das Ankunftscenter stellt sich als der gruselige Ort heraus, an dem ich schon zweimal vorbeigefahren bin.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich kann nicht warten, weil inzwischen schon die Familie unseres Kollegen angekommen ist und bei einem McDonalds in der Gegend seit einer Stunde auf mich wartet. Sie haben es tats\u00e4chlich geschafft. Der Weg war recht frei, nur eine Br\u00fccke gesprengt. Sie stehen mit ihrem schicken, verstaubten Auto auf dem Parkplatz und freuen sich sehr mich zu sehen. Ich sp\u00fcre ihre Anspannung. Reden k\u00f6nnen wir kaum, sie sprechen sehr wenig Englisch. Salome \u00fcbersetzt wieder telefonisch. Sie hat auch bereits vorausschauend ein Hotel in 150 km Entfernung in Richtung Deutschland gebucht, 5 Zimmer f\u00fcr alle, die ggf. mitkommen. Da ich unbedingt noch weitere Ukrainer*innen mitnehmen will, sende ich Ihnen die Adresse und wir besprechen, dass wir uns dort wiedersehen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-jetpack-slideshow aligncenter\" data-effect=\"slide\"><div class=\"wp-block-jetpack-slideshow_container swiper-container\"><ul class=\"wp-block-jetpack-slideshow_swiper-wrapper swiper-wrapper\"><li class=\"wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"485\" alt=\"\" class=\"wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-373\" data-id=\"373\" src=\"https:\/\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/welcomecenter.png\" srcset=\"https:\/\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/welcomecenter.png 1024w, https:\/\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/welcomecenter.png 300w, https:\/\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/welcomecenter.png 768w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/figure><\/li><li class=\"wp-block-jetpack-slideshow_slide swiper-slide\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"815\" height=\"473\" alt=\"\" class=\"wp-block-jetpack-slideshow_image wp-image-386\" data-id=\"386\" src=\"https:\/\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/20220311_175806.jpg\" srcset=\"https:\/\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/20220311_175806.jpg 815w, https:\/\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/20220311_175806.jpg 300w, https:\/\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/20220311_175806.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 815px) 100vw, 815px\" \/><\/figure><\/li><\/ul><a class=\"wp-block-jetpack-slideshow_button-prev swiper-button-prev swiper-button-white\" role=\"button\"><\/a><a class=\"wp-block-jetpack-slideshow_button-next swiper-button-next swiper-button-white\" role=\"button\"><\/a><a aria-label=\"Pause Slideshow\" class=\"wp-block-jetpack-slideshow_button-pause\" role=\"button\"><\/a><div class=\"wp-block-jetpack-slideshow_pagination swiper-pagination swiper-pagination-white\"><\/div><\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Jetzt erst erkenne ich, wie riesig das Areal um das umfunktionierte, ehemalige Einkaufszentrum ist. Ich parke neben Hunderten von anderen Autos auf dem gro\u00dfen Parkplatz und gehe vorsichtig auf das Gel\u00e4nde. Es ist wie eine kleine Stadt um die Halle entstanden. Zahlreiche Camper von Freiwilligen stehen herum, es gibt super viele St\u00e4nde mit kostenlosem Essen. Pasta aus Italien, W\u00fcrstchen aus Deutschland, Steaks aus Argentinien, Pierogi aus Polen, Pommes aus Holland und vieles mehr. Alles organisiert von Freiwilligen. Vor der Halle stehen brennende M\u00fclltonnen zum Aufw\u00e4rmen, ich merke, dass es mittlerweile richtig kalt ist: -10 Grad.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich gehe in das gro\u00dfe Center, auch hier, \u00fcberall Freiwillige aus vielen L\u00e4ndern. Als ich die ersten Menschen sehe, nehme ich meine Corona-Maske ab. Hier tr\u00e4gt keiner eine und es spielt gef\u00fchlt auch keine Rolle im Vergleich. Ich muss mich als Fahrer registrieren, bekomme ein B\u00e4ndchen, mit dem ich in den Aufenthaltsbereich darf. Die L\u00e4den mit ihren gro\u00dfen Schaufenstern wurden in Aufenthaltsr\u00e4ume mit Liegen umfunktioniert. Jeder Laden hat eine Nummer, die ein Land repr\u00e4sentiert. Nummer 10 ist Deutschland, Niederlande und D\u00e4nemark. Polen hat gleich mehrere R\u00e4ume nach Region. Die Ukrainer*innen k\u00f6nnen so entscheiden, wo sie hin m\u00f6chten. Es geht erstaunlich geordnet zu. Vor Raum 10 sitzt eine Frau mit ihrer gro\u00dfen, roten Katze auf dem Scho\u00df. Sie sieht etwas verloren aus. Ich gr\u00fc\u00dfe sie kurz und lasse mir dann von einem Freiwilligen das System erkl\u00e4ren. Es ist, anders als erwartet, gerade nicht viel los. Es gibt im Center fast mehr Freiwillige als Gefl\u00fcchtete. Zus\u00e4tzlich hat ein gro\u00dfer Bus vor kurzem viele in Richtung Deutschland mitgenommen und die restlichen Wartenden wollen nach D\u00e4nemark, wo sie direkt eine kostenlose Unterkunft und Unterst\u00fctzung f\u00fcr 90 Tage vom Staat bekommen. So stehe ich da und bin das erste Mal damit konfrontiert, dass meine Hilfe vielleicht gerade nicht gebraucht wird. Es f\u00fchlt sich komisch an.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-jetpack-tiled-gallery aligncenter is-style-rectangular\"><div class=\"tiled-gallery__gallery\"><div class=\"tiled-gallery__row\"><div class=\"tiled-gallery__col\" style=\"flex-basis:32.19702%\"><figure class=\"tiled-gallery__item\"><img decoding=\"async\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/welcomecenter2.png?strip=info&#038;w=600&#038;ssl=1 600w,https:\/\/i0.wp.com\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/welcomecenter2.png?strip=info&#038;w=696&#038;ssl=1 696w\" alt=\"\" data-height=\"800\" data-id=\"375\" data-link=\"https:\/\/tillschrader.com\/blog\/?attachment_id=375\" data-url=\"https:\/\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/welcomecenter2.png\" data-width=\"696\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/welcomecenter2.png?ssl=1\" data-amp-layout=\"responsive\"\/><\/figure><\/div><div class=\"tiled-gallery__col\" style=\"flex-basis:40.95505%\"><figure class=\"tiled-gallery__item\"><img decoding=\"async\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/waitingrooms.png?strip=info&#038;w=600&#038;ssl=1 600w,https:\/\/i0.wp.com\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/waitingrooms.png?strip=info&#038;w=900&#038;ssl=1 900w,https:\/\/i0.wp.com\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/waitingrooms.png?strip=info&#038;w=1196&#038;ssl=1 1196w\" alt=\"\" data-height=\"1080\" data-id=\"376\" data-link=\"https:\/\/tillschrader.com\/blog\/?attachment_id=376\" data-url=\"https:\/\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/waitingrooms.png\" data-width=\"1196\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/waitingrooms.png?ssl=1\" data-amp-layout=\"responsive\"\/><\/figure><\/div><div class=\"tiled-gallery__col\" style=\"flex-basis:26.84793%\"><figure class=\"tiled-gallery__item\"><img decoding=\"async\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/offerstable.png?strip=info&#038;w=580&#038;ssl=1 580w\" alt=\"\" data-height=\"800\" data-id=\"377\" data-link=\"https:\/\/tillschrader.com\/blog\/?attachment_id=377\" data-url=\"https:\/\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/offerstable.png\" data-width=\"580\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/offerstable.png?ssl=1\" data-amp-layout=\"responsive\"\/><\/figure><\/div><\/div><\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Ich geh erstmal wieder raus, spreche mit dem Flensburger vom W\u00fcrstchenstand, der mich als Fahrer auch gleich mit leckeren W\u00fcrstchen versorgt und schnappe mir von einem Container eine Pappe, um ein Schild mit meinem Angebot zu schreiben. Die Katzenfrau erkl\u00e4rt sich bereit, mein Schild auf Ukrainisch zu beschriften. Sie freut sich \u00fcber die Besch\u00e4ftigung und wir kommen ins Gespr\u00e4ch. Sie ist vor einer Woche aus Charkiw geflohen und gerade erst heute Morgen an der Grenze angekommen. Ihren Freund hat sie gerade verlassen und so gibt es niemanden weiter. Sie hat \u00fcber eine Anzeige in einem Singleportal jemanden in den Niederlanden kennengelernt, der ihr angeboten hat, sie bei sich aufzunehmen oder f\u00fcr eine Unterkunft zu sorgen. Ich frage, ob sie verliebt ist: &#8222;Nein, aber er mag meine Katze. Und ich sein Kind. Und ich will auch bald arbeiten und selbstst\u00e4ndig sein&#8220;. Angeblich soll ein Bekannter dieses Freundes sie heute noch abholen, aber sie wei\u00df nicht so recht. Ich biete ihr auch an mit mir mitzukommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann gehe ich mit meinem Schild durch das Center, werde hier und da aufgefordert stehen zu bleiben um dann mit einem leichten Kopfsch\u00fctteln abgewiesen zu werden. Es ist eine ziemliche \u00dcberwindung mit dem Schild durch die Hallen zu gehen, aber als ich dar\u00fcber nachdenke, wie gro\u00dfe und schwierig die Entscheidung ist, die meine potenziellen Mitfahrer*innen treffen m\u00fcssen, verfliegt mein Selbstmitleid. Wenigstens das k\u00f6nnen sie entscheiden. Ein Freiwilliger geht mit einem kleinen Megafon noch eine Runde mit mir, wirbt f\u00fcr meine Fahrt. Aber es findet sich niemand.<\/p>\n\n\n\n<p>Erfolglos gehe ich zur\u00fcck zum Raum 10, zu meiner Ukrainerin mit ihrer Katze, die inzwischen friedlich in ihrem K\u00e4fig schl\u00e4ft. Ich treffe eine Freiwillige aus den USA, die mit ihrem Mann ihren Jahresurlaub genommen hat und extra nach Polen geflogen ist um zu helfen. Sie erz\u00e4hlt mir, dass es der erste ruhige Abend ist. Sie hat die 4 N\u00e4chte davor gebetet, dass noch jemand kommt. Alle sind erleichtert, auch wenn es nichts hei\u00dft, dass mal keiner kommt. Es gibt so viele Gr\u00fcnde. Aber es f\u00fchlt sich das erste Mal beherrschbar an. Keine Extrabetten auf den Fluren. Sie erz\u00e4hlt mir auch von Raum 13, wo all die hingehen, die nicht wissen, wohin sie wollen oder ob sie \u00fcberhaupt weiterziehen wollen. Es ist noch einmal extra beklemmend, nat\u00fcrlich, wie sollst du nach 14 Tagen Krieg (davon vielleicht 7 Tage Flucht ohne Schlaf) wissen, in welches Land du willst. Vielleicht gibt es noch Hoffnung, schnell zur\u00fcckzukommen. Vielleicht wartest du auch noch auf jemanden oder hast deinen Mann zur\u00fccklassen m\u00fcssen und willst so nah wie m\u00f6glich bleiben. Der Raum ist sicher der traurigste Ort in diesem Center. Es stellt sich heraus, dass er auch der gr\u00f6\u00dfte ist. Es f\u00e4llt mir schwer, aber ich gehe dann doch hinein. Ich will es wenigstens versucht haben. Vielleicht kann ich doch noch jemandem helfen. Die Menschen hier sind gr\u00f6\u00dftenteils apathisch, wahrscheinlich traumatisiert. Alte Leute, \u00fcber 80, Familien mit kleinen Kindern, Babys. Es ist der gr\u00f6\u00dfte Raum.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach einer Runde kehre ich zu Raum 10 und meiner Ukrainerin zur\u00fcck. Es gibt mir Sicherheit mit ihr zu sprechen. Sie will schon fast mitkommen, da bekommt sie doch den entscheidenden Anruf. Bald wird jemand kommen. Sie bittet mich zu warten. Ich spreche zwei verloren wirkende Holl\u00e4nder an, die auch gerne eine R\u00fcckfahrt und Unterkunft anbieten w\u00fcrden. Sie sind dankbar f\u00fcr meine Schildidee, lassen sich auch ein Schild beschriften. Ich rechne nicht mehr mit Mitreisenden heute Abend, es ist mittlerweile 22 Uhr und es liegen noch 2 Stunden Fahrt vor mir, also biete ich ihnen die noch verbliebenen Hotelzimmer an. Sie sind dankbar, machen eine Runde und finden gleich zwei junge Frauen, die ohne zu z\u00f6gern mitkommen wollen. Auch sie wirken oberfl\u00e4chlich stark, aber auch ziemlich verst\u00f6rt. Wir warten noch, bis der Holl\u00e4nder meine Ukrainerin abholt, er wirkt sehr sympathisch und sie verspricht mir, zu schreiben, wie es ihr geht.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann fahren wir durch die Nacht zum Hotel.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tag 3 &#8211; Durchatmen<\/h2>\n\n\n\n<p>Ich schlafe wie ein Stein, behalte am Morgen meine Meditationsyogaroutine bei, die mir so geholfen hat und treffe um 9 Uhr die Familie unseres Kollegen zum Fr\u00fchst\u00fcck. Sie sehen schon viel entspannter aus. Der Schlaf und die Nacht in Sicherheit haben ihnen gutgetan. Dennoch wollen sie schnell weiter und irgendwo ankommen, soweit das m\u00f6glich ist. Wir unterhalten uns etwas \u00fcber Google Translate, ich spreche ins Handy, eine Frauenstimme spricht meinen Text auf Russisch, sie antworten und ich h\u00f6re es auf Deutsch.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich sp\u00fcre, dass meine Aufgabe erledigt ist, bespreche mich mit Salome nochmal, die mit den beiden lange telefoniert und wir entscheiden gemeinsam, dass sie die restliche Strecke alleine machen. Sie wollen schnell ankommen, mit meinem Bus br\u00e4uchten wir aber eine \u00dcbernachtung. Wir gehen noch gemeinsam zum Spielplatz und ich spreche mit unserem Kollegen. Wie auch David zuvor, versprechen wir uns, dass er nach Deutschland zum Schaschlik essen kommt, sobald es irgendwie m\u00f6glich ist. Das gibt uns beiden Halt.<\/p>\n\n\n\n<p>Als die beiden weg sind, entscheide ich, dass ich nach Krakau weiterfahre. Dort sollen am Bahnhof viele Gefl\u00fcchtete warten. Es sind nur 200&nbsp;km und schon in Richtung Heimat. Ich buche direkt ein Hotel im Zentrum und verbringe einen halbwegs ruhigen, sehr m\u00fcden Nachmittag und Abend in Krakau. Auch hier sind so viele Ukrainefahnen und Solidarit\u00e4tsbekundungen \u00fcberall. Ich frage mich, ob es hilft. Ansonsten Samstagnachtleben. Menschen, die durch Pubs ziehen. Gute Laune. Es ist etwas surreal neben den anderen Bildern.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-jetpack-tiled-gallery aligncenter is-style-rectangular\"><div class=\"tiled-gallery__gallery\"><div class=\"tiled-gallery__row\"><div class=\"tiled-gallery__col\" style=\"flex-basis:58.75313%\"><figure class=\"tiled-gallery__item\"><img decoding=\"async\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/helpinghands.png?strip=info&#038;w=600&#038;ssl=1 600w,https:\/\/i0.wp.com\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/helpinghands.png?strip=info&#038;w=900&#038;ssl=1 900w,https:\/\/i0.wp.com\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/helpinghands.png?strip=info&#038;w=1000&#038;ssl=1 1000w\" alt=\"\" data-height=\"688\" data-id=\"379\" data-link=\"https:\/\/tillschrader.com\/blog\/?attachment_id=379\" data-url=\"https:\/\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/helpinghands.png\" data-width=\"1000\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/helpinghands.png?ssl=1\" data-amp-layout=\"responsive\"\/><\/figure><\/div><div class=\"tiled-gallery__col\" style=\"flex-basis:41.24687%\"><figure class=\"tiled-gallery__item\"><img decoding=\"async\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/peacesign-2.png?strip=info&#038;w=600&#038;ssl=1 600w,https:\/\/i0.wp.com\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/peacesign-2.png?strip=info&#038;w=900&#038;ssl=1 900w,https:\/\/i0.wp.com\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/peacesign-2.png?strip=info&#038;w=1000&#038;ssl=1 1000w\" alt=\"\" data-height=\"981\" data-id=\"380\" data-link=\"https:\/\/tillschrader.com\/blog\/?attachment_id=380\" data-url=\"https:\/\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/peacesign-2.png\" data-width=\"1000\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/peacesign-2.png?ssl=1\" data-amp-layout=\"responsive\"\/><\/figure><\/div><\/div><\/div><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tag 4 &#8211; Schnelle R\u00fcckfahrt auf Eiern<\/h2>\n\n\n\n<p>Es geht mir deutlich besser. Ich gehe mit meinem Schild zum Bahnhof, frage mich durch. Es gibt hier tats\u00e4chlich sehr viele Wartende. Um den Bahnhof sind improvisierte, gro\u00dfe Zelte aufgestellt worden. Die Aufenthaltsbereiche sind komplett mit Ukrainer*innen \u00fcberf\u00fcllt. Es ist hier deutlich weniger organisiert. Ich finde einen Infostand, wo ich meine Handynummer hinterlassen kann. Das Schild nehme ich langsam wieder hoch. Ich treffe Freiwillige, die gleich mit auf die Suche gehen. Mittlerweile hat sich hier schon rumgesprochen, dass Berlin kein guter Ort ist, weil zu voll. Bevor ich zur Fahrer-Registrierung komme, erhalte ich etliche Anrufe auf Ukrainisch vom Infostand, w\u00e4hrend gleichzeitig Menschen auf Russisch auf mich einreden. Hier werde ich sicher schnell jemanden finden.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich komme zu einem Freiwilligen, der gut Englisch spricht. Er bringt mir eine 5-k\u00f6pfige Familie mit zwei kleinen Jungs und einem 4-monatigen Baby. Ich spreche \u00fcber mein mittlerweile bewehrtes Google Translate Verfahren mit ihnen und wir werden uns schnell einig, dass ich sie zu einem kleinen Ort bei Cottbus mitnehme, wo sie Verwandte erwarten. Also noch zwei Pl\u00e4tze. Eine junge Frau aus der Ukraine, die mal in Deutschland gelebt hat und perfekt Deutsch spricht, bringt mir noch eine von zwei \u00e4lteren Ukrainern begleitete \u00e4ltere Frau. Sie m\u00f6chte nach Rostock zu ihrer Tochter. Bleibt nur noch ein Platz. Ich spreche eine Frau an, die schon lange auf mein Schild schaut und dabei so unsicher und traurig aussieht. Sie \u00fcberlegt noch. Ich beschlie\u00dfe, noch 20 Minuten zu warten und dann loszufahren. Die Unentschlossene schaut traurig drein, ich kann mir kaum vorstellen, wie schwierig die Entscheidung f\u00fcr sie als Alleinreisende sein muss. Ich gehe nochmal zu ihr, mein Handy \u00fcbersetzt: &#8222;Ich kann verstehen, wenn du hier bleiben willst. Komm nur mit, wenn du dir sicher bist&#8220;. Da sagt sie mir, dass sie noch Gep\u00e4ck hat, etwa 20 km von hier. Ich kl\u00e4re mit den anderen Reisenden, dass wir dort noch vorbeifahren. Ich habe gelernt, dass das super wichtig ist. Umso mehr eigene selbstbestimmte Entscheidungen, um so schnelle kommt das Gef\u00fchl von Autonomie und Sicherheit wieder. Alle stimmen zu. Ich hole den Bus und komme zur verabredeten Stelle.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt ein kleines Drama um Kindersitz und Babyschale, die nicht gew\u00fcnscht und doch irgendwie n\u00f6tig sind. Meine letzte Mitfahrerin steht wieder unsicher da. Ich spreche nochmal mit ihr. Die beiden Freiwilligen stehen um sie, beraten mit ihr. Sie will doch nicht mit. Als ich gerade losfahren will, werde ich nochmal angehalten und sie steigt ein. Wir fahren los, sie telefoniert. Nach zwei Ecken bittet sie mich, doch anzuhalten. Ihre Familie hat gesagt, was soll sie in Deutschland, sie hat dort keinen, spricht die Sprache nicht. Und sie will auf jeden Fall sofort arbeiten. Wie soll das denn gehen ohne Sprache? Wir setzen sie ab und fahren zur\u00fcck Richtung Cottbus.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Fahrt wird, anders als erwartet, sehr unspektakul\u00e4r. Ich fahre etwas wie auf Eiern mit dem 4-monatigen Baby, dass doch meist auf dem Arm der Mutter ist. Wir kommen gut durch, die meiste Zeit schlafen alle. Neben mir, die alte ukrainische Frau, hinten die Familie. Auch den beiden Jungs fallen immer wieder die Augen zu. Wenn sie offen sind, sitzen sie nur brav da, spielen nicht, reden nicht. Einzig wach bleibt der Vater. Er zeigt mit seiner gro\u00dfen Hand auf jedes Ukraineplakat auf der Autobahn und l\u00e4chelt leise. Jetzt wei\u00df ich, warum jedes einzelne Plakat da h\u00e4ngt. Als wir gegen 18 Uhr an der Grenze ankommen, f\u00e4ngt er langsam an zu reden. Er hat sich meine \u00dcbersetzungsfunktion abgeguckt und spricht immerzu ins Handy: &#8222;Hallo, wir kommen aus der Ukraine&#8220;, &#8222;Das ist ein sch\u00f6nes Land&#8220;. Wir fahren im Dunkeln, die Stra\u00dfen werden kleiner und kleiner, bis wir an eine Sackgasse im Wald kommen. Hier ist es, die Stadtfamilie aus Odessa wird in dieser kleinen Waldsiedlung unterkommen. Ich warte, bis jemand kommt und die Familie abholt.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann fahren wir weiter nach Berlin. Mit meiner verbliebenen Mitfahrerin habe ich besprochen, dass wir sie in Berlin in einen Zug setzen, der sie direkt zu ihrer Tochter bringt. Auch sie will so schnell wie m\u00f6glich &#8222;ankommen&#8220;. Wir haben noch eine Stunde Zeit, Salome empf\u00e4ngt uns und sie reden viel auf Russisch. Sie schlie\u00dft uns sehr in ihr Herz und erz\u00e4hlt, dass sie schon mehrfach in Deutschland, u.a. im Januar dieses Jahres. H\u00e4tte sie gewusst, was zwei Monate sp\u00e4ter auf sie zukommt, w\u00e4re sie sicher nicht zur\u00fcckgefahren. Wir verstehen uns sehr gut, bringen sie noch zum Bahnhof, umarmen uns herzlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich falle schwer ins Bett. Die n\u00e4chsten Tage bin ich ziemlich durch, denke viel nach. \u00dcber Autonomie, Selbstbestimmung, Freiheit, Heimat und diese vielen Menschen, die gerade ihre Heimat verlieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieses Wochenende geht es wieder los. Wenn ihr m\u00f6chtet, k\u00f6nnt ihr unsere Aktion unterst\u00fctzen!<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<pre class=\"wp-block-code\"><code><strong>Wir haben wegen einiger Probleme mit Gofundme eine neue Kampagne auf Betterplace eingerichtet.\n<a href=\"https:\/\/www.betterplace.me\/generator-isomatten-und-schlafsaecke-fuer-die-ukraine\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-amber-color\">Ihr k\u00f6nnt uns hier unterst\u00fctzen: <\/mark>https:\/\/www.betterplace.me\/generator-isomatten-und-schlafsaecke-fuer-die-ukraine<\/a><\/strong><\/code><\/pre>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-jetpack-tiled-gallery aligncenter is-style-rectangular\"><div class=\"tiled-gallery__gallery\"><div class=\"tiled-gallery__row\"><div class=\"tiled-gallery__col\" style=\"flex-basis:28.74191%\"><figure class=\"tiled-gallery__item\"><img decoding=\"async\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/ukrainewithcat.png?strip=info&#038;w=600&#038;ssl=1 600w,https:\/\/i0.wp.com\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/ukrainewithcat.png?strip=info&#038;w=608&#038;ssl=1 608w\" alt=\"\" data-height=\"800\" data-id=\"382\" data-link=\"https:\/\/tillschrader.com\/blog\/?attachment_id=382\" data-url=\"https:\/\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/ukrainewithcat.png\" data-width=\"608\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/ukrainewithcat.png?ssl=1\" data-amp-layout=\"responsive\"\/><\/figure><\/div><div class=\"tiled-gallery__col\" style=\"flex-basis:29.92549%\"><figure class=\"tiled-gallery__item\"><img decoding=\"async\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/IMG_20220312_202141_690.jpg?strip=info&#038;w=600&#038;ssl=1 600w,https:\/\/i0.wp.com\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/IMG_20220312_202141_690.jpg?strip=info&#038;w=900&#038;ssl=1 900w,https:\/\/i0.wp.com\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/IMG_20220312_202141_690.jpg?strip=info&#038;w=1013&#038;ssl=1 1013w\" alt=\"\" data-height=\"1280\" data-id=\"384\" data-link=\"https:\/\/tillschrader.com\/blog\/?attachment_id=384\" data-url=\"https:\/\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/IMG_20220312_202141_690.jpg\" data-width=\"1013\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/IMG_20220312_202141_690.jpg?ssl=1\" data-amp-layout=\"responsive\"\/><\/figure><\/div><div class=\"tiled-gallery__col\" style=\"flex-basis:41.33260%\"><figure class=\"tiled-gallery__item\"><img decoding=\"async\" srcset=\"https:\/\/i2.wp.com\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/ukrainelady-1.png?strip=info&#038;w=600&#038;ssl=1 600w,https:\/\/i2.wp.com\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/ukrainelady-1.png?strip=info&#038;w=900&#038;ssl=1 900w,https:\/\/i2.wp.com\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/ukrainelady-1.png?strip=info&#038;w=1000&#038;ssl=1 1000w\" alt=\"\" data-height=\"914\" data-id=\"383\" data-link=\"https:\/\/tillschrader.com\/blog\/?attachment_id=383\" data-url=\"https:\/\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/ukrainelady-1.png\" data-width=\"1000\" src=\"https:\/\/i2.wp.com\/tillschrader.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/ukrainelady-1.png?ssl=1\" data-amp-layout=\"responsive\"\/><\/figure><\/div><\/div><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich beschreibe in diesem Artikel, wie es sich, vor allem emotional, f\u00fcr mich angef\u00fchlt hat diese Fahrt zu machen. 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