{"id":25,"date":"2010-04-07T18:04:37","date_gmt":"2010-04-07T17:04:37","guid":{"rendered":"http:\/\/tillschrader.com\/blog\/?p=25"},"modified":"2010-04-07T18:04:37","modified_gmt":"2010-04-07T17:04:37","slug":"meine-reiseroute-durch-cuba","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tillschrader.com\/blog\/2010\/04\/07\/meine-reiseroute-durch-cuba\/","title":{"rendered":"Meine Reiseroute durch Cuba"},"content":{"rendered":"

Heute komme ich das erste Mal dazu, etwas ueber meine grossartige Cubareise zu schreiben. Ich habe bereits tausende Bilder gemacht, viele Seiten geschrieben mit Eindruecken, Begegnungen, Kuriositaeten und vielem mehr, aber ich komme einfach nicht hinterher. Es passiert hier so viel, dass ich kaum Zeit fuer das teure cubanische Internet habe.<\/p>\n

Deshalb mache ich jetzt einen Anfang, wahrscheinlich stelle ich einige Bilder und weitere Texte erst ein, wenn ich wieder zurueck in Berlin bin und eine schnelle Leitung habe. In Cuba ist es wie in Deutschland vor 15 Jahren, nur langsamer. Vor einigen Tagen in Trinidad hatte ich ein Erlebnis, das man in Europa nur als Witz kennt: Internet ist aus! Ich habe in Cienfuegos um 18 Uhr eine Internetverbindung gesucht. Ich habe viele Leute auf der Strasse gefragt und alle haben mir eine Auskunft gegeben. Das Problem: Cubaner geben auch eine Auskunft, wenn sie gar nichts wissen, weil sie zu stolz sind, um einzugestehen, dass sie nicht weiterhelfen koennen. So bin ich nach ca. 1 Stunde an einen Portier vom groessten Hotel der Stadt geraten und er hat mir gesagt. Internet ist aus fuer heute!\u00a0 Unvorstellbar… aber nach einer Weile hab ich mich sehr gut gefuehlt damit. Internet ist aus und eigentlich stoert es auch nicht.<\/p>\n

Also zu meiner Route:<\/p>\n

    \n
  1. La Habana – 9 Tage
    \nEine Zeit mit sehr wenig Schlaf und viel Salsa,\u00a0 auch Unterricht bei Ramoncito (dem Guru), viele Begegnungen mit Cubanern (allein 8 Lazaros in neun Tagen)<\/li>\n
  2. Vinales\u00a0 – 3 Tage
    \nAuf Empfehlung meiner lieben Gast-Mamita Eumelia in La Habana (ich werde spaeter noch ueber ihr Casa schreiben), grosses Fest mit geschlachtetem Schwein mit Gastfamilie, Cayo, meine erste Reiterfahrung (auf Jolly Jumper), Treffen mit vielen Leuten aus anderen Laendern, die ich spaeter auf meiner Route immer wieder getroffen habe<\/li>\n
  3. Cienfuegos – 2 Tage
    \nFranzoesischer Kolonialstil meets Cuba, eine Stadt, die ich erst unterschaetzt habe, die mich dann aber ob der Herzlichkeit einer unglaublich armen Frau (Yolanda) und ihrer beiden Kinder, sehr bewegt hat<\/li>\n
  4. Trinidad – 7 Tage
    \ngeplant waren 3 Tage, aber Trinidad ist einfach unglaublich, man lebt in einem kleinen Museum und nach kuerzester Zeit ist man Teil der Gemeinschaft, auch wenn es sehr touristisch ist,\u00a0 fuer mich einer der schoensten Plaetze,\u00a0wunderschoene Straende aber vor allem: die beste Salsastadt fuer mich, jeden Abend Salsa unter Sternenhimmel auf den Stufen der Casa de la Musica<\/li>\n
  5. Santa Clara – nur 1 Tag
    \nDie Revolutionsstadt, Che-Mausoleum, Treffen mit einem echt Revolutionario, ansonsten sehr studentisch und angenehm wenig Touristen, vielleicht ein Ort zum Studieren, nur was?<\/li>\n
  6. Santiago de Cuba – 6 Tage
    \nEine laute und in meinen Augen modernere Stadt als La Habana, wieder viele Begegnungen mit Menschen, wenig Salsa (erst gestern, als wieder Bekannte aus anderen Stationen eingetroffen sind), Hitze!!, Moscitos en mase, braucht wie ein guter Wein ein bisschen, um seine ganze Schoenheit zu entfalten<\/li>\n<\/ol>\n

    Es folgen leider nur noch 2 Stationen, es sei denn, ich lasse meinen Flug sausen und bleibe hier. Dann findet man mich wahrscheinlich in Trinidad oder La Habana und spaeter wieder in Santiago, denn hier habe ich nette Schachspieler kennengelernt, die mich kostenlos aufnehmen wuerden und mit denen ich zusammen Schachunterricht gebe werde, um ueber die Runden zu kommen. \u00a0Sie lehren, ich uebersetze. Sie kennen viele Freunde und Bekannte von mir wie Heinrich Burger und Fritz Baumbach.<\/p>\n

    Mehr, wenn ich wieder in Deutschland bin oder vielleicht noch einmal ueber diesen Blog. Es gibt unglaublich viel zu berichten.<\/p>\n

    Till
    \naus Santiago de Cuba (direkt am Park Cespedes)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"

    Heute komme ich das erste Mal dazu, etwas ueber meine grossartige Cubareise zu schreiben. Ich habe bereits tausende Bilder gemacht, viele Seiten geschrieben mit Eindruecken, Begegnungen, Kuriositaeten und vielem mehr, aber ich komme einfach nicht hinterher. Es passiert hier so viel, dass ich kaum Zeit fuer das teure cubanische Internet habe. Deshalb mache ich jetzt einen Anfang, wahrscheinlich stelle ich einige Bilder und weitere Texte erst ein, wenn ich wieder zurueck in Berlin bin und eine schnelle Leitung habe. In Cuba ist es wie in Deutschland vor 15 Jahren, nur langsamer. Vor einigen Tagen in Trinidad hatte ich ein Erlebnis,…<\/p>\n